
DEPRESSION / BURNOUT-SYNDROM / ÄNGSTE
Depressionen entstehen meist aus sehr tiefsitzenden, bewussten oder unbewussten Ängsten. Häufig treten sie in Verbindung mit einem Burnout-Syndrom in Erscheinung. Oftmals spielen Erbfaktoren eine entscheidende Rolle und so kommt es nicht selten vor, dass sich eine Depressionserkrankung wie ein roter Faden durch mehrere Generationen zieht. Die Symptome können dabei sehr unterschiedlich sein, denn jeder Mensch erlebt seine Depression ganz individuell.
Depressionen, Burnout-Syndrome und Ängste entwickeln sich mehr und mehr zur Volkskrankheit Nr.1, vor allem erkranken immer häufiger junge Menschen daran. Die offiziellen Zahlen sind weit aus höher, als sie von den Medien veröffentlicht werden.
Vielen Menschen ist es gar nicht bewusst, dass es sich bei den Krankheitssymptomen um eine Depression handeln könnte und suchen die Ursache im organischen Bereich.
Anzeichen von Depressionen sind:
- Körperliche Beschwerden und Unwohlsein
- Erschöpfungszustände
- Appetitlosigkeit
- unerklärliche Ängste (körperl. Symptome sind u.a. Atemnot, Herzrasen, Beklemmungsgefühle)
- starke Stimmungsschwankungen
- vermindertes Selbstwertgefühl, Schuldgefühle
- Schlafstörungen, Lustlosigkeit, Innere Unruhe
- fehlende Lebensfreude, andauernde Traurigkeit, innere Leere
- sich häufende Selbstmordgedanken
Depressionen werden in der Öffentlichkeit nach wie vor nicht, als "sehr ernstzunehmende Erkrankung" anerkannt und oftmals negativ dargestellt. „Stell dich doch nicht so an, sei fröhlich und gebe beruflich Gas. Du solltest jetzt mal langsam in Schwung kommen, sonst verlierst du deinen Arbeitsplatz“, sind häufige Aussagen, die betreffende Personen zu hören bekommen.
Mein persönlicher Weg heraus aus der Depression.
Ich selbst habe längere Zeit sehr unter dieser Erkrankung gelitten und sie zu Beginn auch nicht als Depression wahrgenommen. Ich versteckte mich hinter zahlreichen Aktivitäten und flüchtete in mein Berufsleben, bis mich das Leben irgendwann drastisch dazu zwang, mich "meinem" Thema zu stellen. Depressionen sind etwas "Ungreifbares", die so lange kommen und gehen, bis sie von einem selbst erlöst werden.
Warum bin ich erkrankt...? Was ist der Auslöser der Erkrankung...? Wo liegt der Ursprung meiner Erkrankung...? Diese Fragen stellte ich mir immer wieder und machte mich auf die Suche nach einer Antwort!
Wir suchen im Außen nach Ergebnissen für unsere Probleme und nach Heilung unserer Krankheiten. Wir geben anderen die Schuld an unserer eigenen Misere: "Wenn ich eine bessere Kindheit gehabt hätte ... ,wenn ich nicht so viel umziehen hätte müssen …,wenn meine Ehefrau besser gehandelt hätte ..." usw. Wir identifizieren uns mit den Rollen, die wir selbst erleben und tragen die entsprechenden Gesichter. Wir sind Hausbesitzer, Angestellter, Selbständiger, Arbeitsloser, Ehepartner, Vater oder Mutter. Aber wer sind wir tatsächlich?
Es gibt zahlreiche Rollen, die wir uns ins Leben rufen. Die Gesichter, die wir dabei tragen, bewahren uns davor, uns mit unseren Themen auseinanderzusetzen. Wir unterdrücken erlebte Enttäuschungen und versuchen sie zu verdrängen. Schmerzen auf körperlicher und psychischer Ebene nehmen zu, denn die Seele möchte einem etwas mitteilen – wenn wir es auch tatsächlich hören wollen. Tief im Inneren liegte der Urschmerz – "das Tor zur Seele".
Es geht vielleicht noch tiefer als die verletzten Gefühle, traumatischen Erfahrungen oder körperliche Erkrankungen, die letztendlich auf Überzeugungen oder Glaubenmuster zurückzuführen sind.
Glaubensmuster erzeugen Ängste..."die Energie", aus der alle negativen Emotionen stammen.
Jeder von uns hat die Möglichkeit, die Verbindung zur eigenen Heilung, die Verbindung zur Selbstliebe wiederherzustellen und sich daran zu erinnern, wer er ist - "Reine Liebe".
Finden Sie den Zugang zu Ihrem eigenen Heiler. Das sind keine seltenen Gaben, sondern natürliche Fähigkeiten, die uns allen angeboren sind und wir selbst aktivieren können.
Ganz wichtig ist, dass Sie sich die verschiedenen Stationen Ihres Lebens anschauen, um sich mit Ihrem eigenen Verhalten zu identifizieren, sonst erleben Sie immer wieder Selbstvorwürfe und leben dadurch mehr in Ihrer Vergangenheit, als in der Zukunft.
Zu Beginn jeder Behandlung steht eine klare Definition oder Absicht. Diese muss genau formuliert werden. Die erste Frage muss lauten: „Wie dient mir diese Krankheit oder dieses Problem? Welchen Nutzen bekomme ich daraus?“
Antwort zum Beispiel: „Mit meiner Depression und die dazugehörigen Krankheiten bekomme ich Aufmerksamkeit und vielleicht auch Zuneigung und Liebe, die mir vielleicht jahrelang gefehlt hat. Es ist ein Rückzug auf allen Ebenen, die man durch innere Angst zu spüren bekommt, man ist nicht mehr im Fluss des Lebens und fühlt sich wie gelähmt, voller Angst und Traurigkeit.
Um die verborgenen Ursachen der Krankheit oder des Problems aufzuspüren, sind folgende Fragen sehr hilfreich:
- Wie ist die Vorgeschichte dieser Depression, welche Situationen haben Sie hervorgerufen?
- Haben Sie so etwas schon einmal in Ihrem Leben erlebt?
- Was konnten Sie aufgrund der Situationen nicht tun?
- Was veränderte sich durch diese Depression?
- Wie reagierten Ihre Familienangehörigen auf diese Krankheit, helfen Sie Ihnen?
- In welcher Weise profitieren Sie von Ihrer Krankheit und der Situation? Welchen Nebengewinn ziehen daraus?
- Was würden Sie tun, wenn die Symptome nicht mehr vorhanden wären?
- Wie würden Ihre Familienangehörigen und Freunde reagieren, wenn sie plötzlich gesund, glücklich, wohlhabend und frei wären?
- Wie sieht das gewünschte Ergebnis der Behandlung aus? Beschreiben Sie das Bild!
- Was wäre dann der nächste Schritt?
- Wie fühlt sich dieser an?
Welche Glaubensmuster habe ich dabei? Überprüfen Sie, ob sie folgende oder ähnliche Muster und Ängste gespeichert haben:
- Ich habe es verdient, die Depression zu haben?
- Ich bin unfähig, das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Ich kann sowieso nichts ändern. Ich bin machtlos.
- Veränderung ist bedrohlich.
- Gott straft mich mit dieser Krankheit und will nicht, dass ich gesund werde.
- Das Leben ist ein einziger Kampf.
- Das habe ich geerbt, das liegt in der Familie. Es musste ja so kommen.
- Leiden und Schmerz und finanzielle Sorgen gehören zum spirituellen Wachstum.
- Regelmäßige Arztbesuche, Operationen und Tabletten gehören zu meinem Leben.
- Ich habe schon alles versucht, aber mir kann keiner helfen.
- Engel und himmlische Kräfte gibt es doch gar nicht.
Wichtig für Ihre Berufung:
Wenn ich wieder voller Echtheit, Freude, Leidenschaft und Visionen bin, ist mein Produkt meine Arbeit, meine Dienstleistung voll von diesen Qualitäten. Noch einmal: Alles ist verbunden! Eins geht aus dem anderen hervor, beziehungsweise birgt das andere in sich. Aus meiner Arbeit im Zusammenspiel mit anderen entwickelt sich die Wirtschaft. Die Wirtschaft sorgt für alles was ich brauche.
- Das, was Ihnen am meisten Freude macht, ist das, was sie am besten können und was Ihnen dauerhaft den größten Erfolg und Wohlstand bringt.
- Erst wenn wir zu unserem Herzen zurückfinden, können wir diesem Wirtschaftsleben sein Herz zurückgeben.
- In einem ausschließlich von Verdrängung und Konkurrenz geprägten Weltmarkt gibt es nur ein einziges Produkt, das überall Mangelware ist, aber von jedem Menschen auf diesem Planeten gebraucht wird: LIEBE
- Ich bin der Mitschöpfer meiner Krise. Damit bin ich auch derjenige, in dessen Macht es steht, für Umkehr und Lösung zu sorgen!
Grundfragen an mich selbst
Es gibt immer einen ersten Schritt zu Veränderung und niemand kennt diesen Schritt besser als sie selbst. Sie wissen genau, was Ihnen am meisten fehlt, oder was Sie am meisten vernachlässigen.
- Was brauche ich?
- Was davon ist in ersten kleinen Schritten möglich?
- Was fehlt mir am meisten?
- Was schadet mir am meisten?
- Was schwächt mich am meisten?
- Welche meiner beruflichen Ziele bringen mir unmittelbares Wohlgefühl und spürbare Befriedigung? Welche sind eher äußerlich?
- Welchen Mangel, welche Unzufriedenheit in meinem Leben kompensiere ich durch Arbeit?
- Wo opfere ich mich auf?
- Wo leiste ich viel, aber ohne nennenswerten Erfolg?
Jetzt ist die Zeit gekommen, herauszufinden, wer Sie sind, bevor Sie die Fremderwartungen Ihrer Herkunftsfamilien, Ihren Geschwistern, Ihres sozialen Umfeldes, Ihrer Freunde und später Ihrer Partner übernommen haben.
- In welchen Bereichen entspricht mein Berufsleben eher den Prägungen und Wertesystemen meiner Eltern als mir selbst?
- Was tue ich heute noch so, wie ich es gelernt habe, obwohl es nicht mehr richtig passt?
- Wo ähnelt mein Leben sehr stark dem meiner Eltern?
- In welchen Bereichen meines Lebens fühle ich mich manchmal fremd?
- Wo habe ich das Gefühl, dass ich selbst das Steuer nicht in der Hand habe?
- Tue ich immer wieder Dinge, die mir nicht wirklich entsprechen, mich nicht wirklich befriedigen, die sich wie ferngesteuert anfühlen?
- Wo habe ich das Gefühl, etwas aus Verantwortung für andere heraus tun zu müssen?
- Wo versuche ich die Bedürfnisse meiner Familie, meines Partners, meiner Kinder zu leben oder mehr zu befriedigen als meine eigenen? Ihnen mit meinem Verhalten und meinem Tun Sicherheit zu geben?
Und dann finden Sie etwas mehr über Ihre eigenen unmittelbaren Bedürfnisse heraus. Fragen Sie ruhig genau nach. Nehmen Sie sich ernster, als Sie es bisher getan haben.
- Was macht mir wirklich Spaß?
- Welche meiner Tätigkeiten macht mir wirklich Freude?
- Worauf habe ich keine Lust mehr?
- Welche Veränderung würde mir am meisten Entspannung verschaffen?
- Welche Veränderung würde mir am meisten Freude bringen?
- Wovon würde ich mich am liebsten trennen?
- Wann geht mir die Arbeit am besten von der Hand?
- Wie sähe mein idealer Arbeitsplatz aus?
- Arbeite ich lieber alleine oder lieber mit anderen?
Wie sollen Sie sich verwirklichen, wenn Sie sich selbst nicht kennen? Jetzt ist die Zeit des Kennenlernen!
- Was würde ich gerne auf dieser Welt verändern?
- Was ist das Wichtigste in meinem Leben
- Was fehlt mir am allermeisten auf dieser Welt?
- Für welches Ziel wäre ich bereit zu kämpfen?
- Wofür würde ich alles geben?
- Was ist das Bedeutendste, das ich anderen und dieser Welt geben kann?
- Was liebe ich über alles?
- Wo steckt meine ganze Leidenschaft?
Jetzt begeben Sie sich in die Welt des Regisseurs, der einen neuen Film produziert. Sie bestimmen völlig frei und jenseits Ihres realen Erfahrungshorizonts, wie und wohin sich ihr Held entwickelt.
- Was würden Sie tun, wenn sie zwanzig Millionen auf dem Konto hätten und nie mehr arbeiten müssten?
- Was würden Sie sich wünschen, wenn die gute Fee vorbeikäme? Diese Fee erfüllt Ihnen gerne auch mehr als drei Wünsche …
- Was wäre das Bedeutendste, das jemand am Ende Ihres idealen Lebens über Sie sagen könnte?
- Was wäre das Bedeutendste, das Sie ihren Kindern weitergeben oder dieser Welt hinterlassen wollen?
Beim Träumen und Wünschen dürfen Ihre Antworten ruhig mal etwas länger ausfallen. Auf den Punkt bringen, konkretisieren und eindampfen können sie sich hinterher. Aber bitte schreiben Sie die Antworten auf jeden Fall auf und denken Sie nicht nur darüber nach.
Wenn Sie wirklich ernsthaft in Ihr bisheriges Leben eintauchen, dann werden Sie mit den entsprechenden Wachheiten entdecken können, dass es in Ihnen tatsächlich schon die ganze Zeit so etwas wie einen Ruf gibt, bestimmte Antworten zu finden und bestimmte Aufgaben zu erfüllen.
Sie merken bestimmt, dass Sie selbst einige Themen beantworten können.
Gerne begleite ich Sie energetisch mit verschiedenen Heilmethoden und gebe Ihnen einige Hausaufgaben mit, um mit Ihnen gemeinsam den Weg aus Ihrer Erkrankung zu finden und wieder ein glückliches, gesundes und wohlhabendes Leben zu führen.
In Liebe
Thomas Hiebsch





